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Installationsanleitung für Windows 11

Diese Anleitung führt Schritt für Schritt durch die Installation von AutoLogbuch auf einem eigenen Windows-11-PC als Satellit — angebunden an die eine bereits bestehende Zentrale-Installation — praktisch zum Ausprobieren oder als dauerhafte Lösung, wenn der Rechner ohnehin durchläuft. Genutzt wird Docker Desktop mit grafischer Oberfläche; nur für ein paar Befehle wird kurz ein PowerShell-Fenster gebraucht.

Vier Stationen bringen dich vom leeren PC bis zur fertig lizenzierten App:

  1. Grundinstallation — Docker Desktop und Git installieren, App-Dateien laden, Container bauen lassen und den Einrichtungs-Assistenten durchlaufen (Teil A–G). Danach läuft die App auf diesem PC, im Browser über localhost erreichbar.
  2. Für andere Geräte erreichbar (optional) — Nur nötig, um auch von Handy/Tablet im selben WLAN zuzugreifen, plus automatischer Start beim Hochfahren (Teil H–I). Echter Zugriff von unterwegs (außerhalb des WLANs) ist für die Windows-Installation nicht vorgesehen — dafür eignet sich eher eine NAS oder ein Raspberry Pi.
  3. Anmeldung an der Zentrale (automatisch) — Passiert von selbst direkt nach dem Einrichtungs-Assistenten — keine Eingabe nötig. Feedback, KI-Felderkennung und E-Mail-Versand sind danach sofort aktiv.
  4. Lizenzierung (später, unter „Mein Konto”) — 30 Kalendertage kostenlos und uneingeschränkt nutzbar. Danach direkt in der App einen Lizenzschlüssel bei der Zentrale anfordern — kein Nachfragen bei einer Person nötig.
  1. Startmenü öffnen, „PowerShell” eingeben, mit Rechtsklick → Als Administrator ausführen starten. Windows fragt danach, ob Änderungen zugelassen werden sollen — mit Ja bestätigen.

  2. Den Befehl unten eintippen und mit Eingabe bestätigen. Dieser eine Befehl aktiviert alle nötigen Windows-Funktionen und installiert die Linux-Umgebung, die Docker Desktop im Hintergrund braucht — Docker selbst wird dabei noch nicht installiert, das folgt in Teil B.

    War WSL2 bereits aktiv (z. B. weil schon einmal genutzt), meldet der Befehl das einfach zurück — kein Fehler, einfach weiter mit Schritt 3.

    Terminal-Fenster
    wsl --install
    # Wird heruntergeladen: Windows-Subsystem für Linux
    # Wird heruntergeladen: Ubuntu
    # … ein bis zwei Minuten Textausgabe …
    # Der Vorgang wurde erfolgreich abgeschlossen.
  3. Nach Abschluss des Befehls den PC einmal neu starten, damit die Änderung wirksam wird.

  1. docker.com/products/docker-desktop öffnen, Download for Windows anklicken, die heruntergeladene Datei ausführen. Der Haken bei „Use WSL 2 instead of Hyper-V” ist bereits Standard — nichts umstellen, einfach durchklicken.

  2. Nach der Installation (ggf. erneuter Neustart) Docker Desktop über das Startmenü öffnen. Nutzungsbedingungen akzeptieren — ein Docker-Konto ist für die reine Nutzung auf diesem PC nicht nötig, ein Anmelde-Hinweis kann übersprungen werden. Docker Desktop läuft danach im Hintergrund (Symbol unten rechts in der Taskleiste).

    Der erste Start dauert manchmal etwas länger, während Docker Desktop die WSL2-Umgebung fertig einrichtet — das Symbol in der Taskleiste zeigt an, sobald „Docker Desktop is running” erreicht ist.

  1. git-scm.com/download/win öffnen — der Download startet automatisch. Installer ausführen und mit den Standardeinstellungen einfach mehrfach „Next” klicken, am Ende „Install”, danach „Finish”. Git wird gebraucht, um die App-Dateien von GitHub herunterzuladen.

  1. Startmenü → „PowerShell” eingeben → mit einfachem Klick (nicht „Als Administrator”) öffnen.

  2. Legt den Ordner autologbuch im Nutzer-Verzeichnis automatisch mit allen App-Dateien an. Danach mit dem zweiten Befehl in den neuen Ordner wechseln — ab jetzt bleiben alle weiteren Befehle in diesem Ordner, das PowerShell-Fenster kann dafür einfach offen bleiben.

    git clone https://<TOKEN>@github.com/Michael7779/AutoLogbuch.git autologbuch
    cd autologbuch
  1. Im PowerShell-Fenster (weiterhin im Ordner autologbuch) den Befehl unten eintippen — ganz ohne Eingabe.

    Erzeugt automatisch eine vollständige .env — inklusive zufälligem Datenbank-Passwort. Die Verbindung zur Zentrale wird NICHT hier festgelegt, sondern erst nach dem ersten Start direkt in der App (siehe Teil G).

    Terminal-Fenster
    .\scripts\init-satellite-env.ps1
  1. Im PowerShell-Fenster (weiterhin im Ordner autologbuch) den Befehl unten eintippen. Baut Datenbank, Backend und Oberfläche und startet alles automatisch. Dauert beim allerersten Mal 10–20 Minuten — das Fenster bleibt währenddessen mit Textausgaben beschäftigt, bis am Ende wieder die normale Eingabezeile erscheint.

  2. Mit dem zweiten Befehl den Status aller drei Bausteine prüfen — bei allen drei sollte running bzw. healthy stehen.

    Terminal-Fenster
    docker compose up -d --build
    # … mehrere Minuten Textausgabe …
    docker compose ps
    # postgres running (healthy)
    # backend running
    # frontend running
  1. Beliebigen Browser öffnen, http://localhost:8085 aufrufen. Der Einrichtungs-Assistent legt beim allerersten Aufruf den ersten Benutzer an.

  2. Direkt danach zeigt die App automatisch die Seite „Verbindung zur Zentrale herstellen”. Eine Bezeichnung eingeben und Anfrage senden — die Adresse der Zentrale ist fest hinterlegt, keine Eingabe nötig. Der Admin der Zentrale bekommt automatisch eine E-Mail und legt eine Installation samt Zugangs-Token für diesen PC an. Sobald er die Anfrage annimmt, holt sich dieser PC den Token automatisch ab und trägt ihn selbst ein — fertig, ganz ohne weiteres Zutun! Eine Bestätigungsmail zeigt an, dass die Verbindung erfolgreich hergestellt wurde. Klappt das automatische Abholen ausnahmsweise nicht, bleibt die manuelle Eingabe auf derselben Seite jederzeit als Alternative möglich.

  3. Für Fehlerbehebungen und neue Funktionen im Ordner autologbuch per PowerShell: git pull; docker compose up -d --build — am besten diesen Befehl merken oder als Verknüpfung ablegen, dann lässt er sich jederzeit bei Bedarf erneut ausführen. Deine Daten (Fahrzeuge, Einträge) bleiben davon unberührt.

Teil H: Optional: von anderen Geräten im WLAN erreichbar machen

Abschnitt betitelt „Teil H: Optional: von anderen Geräten im WLAN erreichbar machen“

Standardmäßig ist die App nur auf diesem PC erreichbar — für Handy/Tablet/anderen PC im selben WLAN sind zwei weitere Schritte nötig.

  1. Im PowerShell-Fenster den Befehl unten eintippen, die Zeile „IPv4-Adresse” unter dem aktiven Netzwerkadapter (WLAN oder LAN) notieren.

    Terminal-Fenster
    ipconfig
    # IPv4-Adresse. . . . . . . . . . : 192.168.1.60
  2. Die App-Adresse wird für einen Satelliten NICHT lokal in der .env eingetragen, sondern kommt automatisch von der Zentrale: dort als Admin unter Einstellungen → Installationen bei diesem PC die „Öffentliche URL” auf http://PC-IP:8085 setzen/ändern (eigene IP aus Schritt 1 einsetzen) — dieser PC übernimmt die neue Adresse von selbst, ganz ohne eigenen Neustart.

  3. Windows blockiert eingehende Verbindungen von anderen Geräten standardmäßig. Befehl unten in der administrativen PowerShell (wie Teil A, Schritt 1) einmalig ausführen — gibt Port 8085 gezielt für andere Geräte im selben Netzwerk frei.

    Terminal-Fenster
    New-NetFirewallRule -DisplayName "AutoLogbuch" -Direction Inbound -LocalPort 8085 -Protocol TCP -Action Allow

Teil I: Optional: automatischer Start beim Hochfahren

Abschnitt betitelt „Teil I: Optional: automatischer Start beim Hochfahren“
  1. Docker Desktop öffnen → Einstellungen (Zahnrad oben rechts) → General → Haken bei „Start Docker Desktop when you sign in” setzen.

    Alle drei Bausteine der App sind bereits so eingerichtet, dass sie sich selbst neu starten (restart: unless-stopped) — sobald Docker Desktop hochfährt, startet die App also automatisch mit, ganz ohne zusätzliches Skript oder erneutes Eintippen von Befehlen.

Docker Desktop meldet einen WSL-Fehler beim Start.

Abschnitt betitelt „Docker Desktop meldet einen WSL-Fehler beim Start.“

Administrative PowerShell öffnen, wsl --update ausführen, danach den PC neu starten und Docker Desktop erneut öffnen.

Ein Baustein steht nicht auf „running”/„healthy”.

Abschnitt betitelt „Ein Baustein steht nicht auf „running”/„healthy”.“

Mit docker compose logs backend (bzw. postgres/frontend) die Fehlermeldung ansehen — meist ein falsch eingetragener Wert in der .env (Teil E), danach docker compose up -d --build erneut ausführen.

Läuft bereits eine .env im Ordner autologbuch (z. B. von einem vorherigen Versuch)? Das Skript überschreibt sie absichtlich NICHT — vorher löschen und erneut ausführen.

Prüfen, ob auf der Zentrale eine „Öffentliche URL” für diese Installation hinterlegt ist — sonst werden E-Mails mit Link abgelehnt.

Der über token.php angezeigte Zugriffstoken wurde widerrufen/ist abgelaufen — bei der Person nachfragen, die dir diese Anleitung empfohlen hat, sie kann den Token zentral aktualisieren (kein neuer Anleitungs-Download nötig). Sonst: Ordner autologbuch existiert bereits (z. B. vorheriger Versuch) — git clone bricht dann ab, ohne zu löschen; alten Ordner umbenennen/löschen und erneut ausführen.

Bauen schlägt mit „address already in use” fehl?

Abschnitt betitelt „Bauen schlägt mit „address already in use” fehl?“

Port 8085 bzw. 5433 ist auf diesem PC bereits belegt. In der .env (notepad .env) die Zeilen APP_PORT=8086 bzw. POSTGRES_HOST_PORT=5434 ergänzen (andere freie Portnummer wählen), danach docker compose up -d --build erneut ausführen.

Testphase abgelaufen — unter Mein Konto direkt eine Lizenz bei der Zentrale anfordern, kein Nachfragen bei einer Person nötig.

Nur bei Teil H nötig: Einstellungen → System → Energie → „Ruhezustand”: Nie.